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Photovoltaik-Versicherung: Schutz vor Hagel und Blitz

Die teure Photovoltaik-Anlage auf dem Hausdach ist starken Witterungseinflüssen ausgesetzt: Sturm, Blitz und Hagelschlag können die Anlage ebenso beschädigen wie ein Kurzschluss durch Überspannung oder der von Autofahrern gefürchtete Marderbiss.

Eine Elektronik- oder Photovoltaik-Versicherung sichert gegen die Schäden ab. Versichert werden grundsätzlich nur Photovoltaik-Anlagen, die von einem Fachbetrieb installiert wurden. Anlagen in Selbstmontage sind nur versicherbar, wenn die Installation nach den Richtlinien des VDE angebracht wurden.

Die Höhe der Versicherungsprämie errechnet sich aus dem Wert der Solaranlage, der gewonnenen Energie sowie dem Selbstbehalt in einem Schadensfall. Eine Photovoltaik-Versicherung übernimmt im Schadensfall die Kosten für Aufräumarbeiten, Dekontaminierung und Entsorgung sowie für Maurer., Erd-, Stemm- und Pflasterarbeiten und das Baugerüst. Außerdem wird eine Ausfallentschädigung gezahlt, die sich an der Leistung an der Photovoltaikanlage orientiert sowie dem Ausfallmonat: Im Sommer fällt die Entschädigung höher aus als in den Wintermonaten. Die Ausfallentschädigung wird ab dem zweiten oder dritten Tag nach Ausfall für maximal sechs Monate gewährt.

Als Bestandteil des Gebäudes kann die Solar- oder Photovoltaikanlage zwar auch über die Wohngebäudepolice mitversichert werden - in diesem Fall muss die Installation der Anlage dem Versicherungsunternehmen gemeldet und eine Deckungszusage eingefordert werden - versichert sind dann jedoch nur Schäden durch Hagel, Blitz, Sturm, Feuer und Leitungswasser. Ein durch bedienungsfehler, Diebstahl oder Vandalismus entstandener Schaden ist nur durch die Photovoltaik-Versicherung abgedeckt.